Leicht abgespecktes Freiluftkino

himmeblau Redaktion

Foto: Kinokultur Rosenheim e. V.


Kinokultur Woche wird luftiger 

Christian Anner, Fabian Dandlberger und Bastian Schröger haben ganz schön geschwitzt in den letzten Wochen. Weniger wegen der Hitze; auch nicht, weil die Vorstände des KinoKultur Rosenheim e. V. wieder fleißig am Equipment gewerkelt haben: das ausrangierte und zum Kinomobil umgebaute Feuerwehrauto digitalisiert; neben dem dem analogen 35-mm-Filmprojektor aus dem ehemaligen Rosenheimer Capitol Kino einen 2K Christie Kino-Projektor eingebaut, als Investition in die Zukunft; Technik für die Durchführung von Autokinos angeschafft (da soll bald an der TH etwas passieren, wird gemunkelt...) Was den drei Cineasten den Schweiß auf die Stirnen trieb, war vielmehr die Angst um ihr liebstes Kind – die Rosenheimer Kinokulturwoche. 

Jeden Sommer verwandelt sich dabei der Rosenheimer Salzstadel in ein Freiluft-Kino. Freier Eintritt, ein liebevoll zusamengestelltes Programm, Snacks und kühle Getränke, fläzen, wo man Platz findet – das hatte einen ganz eigenen Charme. Ein Charme, den es zur sogernannten Corona-Zeit nicht wie gewohnt geben wird. Immerhin: Unter gewissen Auflagen kann die Filmwoche stattfinden: So ist das Gelände dieses Jahr eingezäunt, es herrscht Maskenpflicht und es dürfen sich maximal 200 Personen im Rund einfunden. Das ist die gute Nachricht. Die schlechte lautet: Wie vielen Kulturschaffenden droht auch diesem Verein mangels ausreichend Sponsoren das Geld auszugehen. Vielleicht wirft ja der eine oder andere Besucher etwas ins Sparschwein? 

Die Kinokulturwoche in Rosenheim beginnt am Freitag, 24. Jui, mit der bayerischen Komödie "austreten". An diesme und jedem der folgenden Abende bis zum Samstag, 1. August, gilt: Einlass ab 19 Uhr. Beginn bei Einbruch der Dunkelheit. Eintritt frei. Das ganze Programm findet sich auf der Website des Vereins.


www.kinokultur-rosenheim.de





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