Der Watzmann ruft!

Pressemitteilung

Fotos: Susanne Brill/Deutsches Theater

Alpiner Dauerbrenner im Deutschen Theater

Mit "Der Watzmann ruft" kommt ein Kult-Stück zurück nach Bayern und präsentiert sich in einer Neuinszenierung, die vom 25. Juli bis 4. August exklusiv am Deutschen Theater München zu sehen sein wird. Bereits 2016 hatte sich Wolfgang Ambros als Mitwirkender von der Show verabschiedet. Zwei Jahre später folgte eine Wiederaufnahme als ebenfalls exklusives Gastspiel am Deutschen Theater, bei der der bayerische Liedermacher Matthias Kellner als Bandleader mit großem Erfolg in dessen Fußstapfen trat.

Die Watzmann-Band mit Sänger Mathias Kellner

Spritzige Neuauflage des Dauerbrenners

Kellner, der sich mit seinen authentischen Songs und urkomischen Geschichten in den vergangenen Jahren eine große Fangemeinde erspielt hat, übernimmt nun auch für die Neuinszenierung den Ambros-Part als Sänger der Band. Ansonsten dürfen sich die Fans des alpinen Dauerbrenners auf eine komplett neue Besetzung, auf ein neues Kreativteam und ganz sicher auch auf einige Überraschungen freuen. 

Bauer, Bua und Gailtalerin

Der verfluchte Watzmann geht um und sucht ein neues Opfer. Davon sind die Menschen im Tal überzeugt und sie haben eine unheimliche, nicht greifbare Angst vor dem Berg. Versucht er sie doch zu locken und so leichtsinnig zu machen, dass sie ihn besteigen. Um an den Bauernbuam heranzukommen, setzt der finstere Berggeist diesmal sogar Gehilfen ein. Die „Gailtalerin“, ein schamlose Weibsstück, macht dem armen Buam sexuelle Versprechungen, wenn er den Berg für sie bezwingt. Und er macht sich natürlich auf den Weg… Parodierte Trachtenkostüme und tiefer, spitzer Zungenschlag zusammen mit einem spritzigem Rockund Alpin-Folklore-Mix garantieren einen massiven Spaß in der schönsten Kulisse der Welt!

Watzmann 2.0

Und was ist nun neu an Der Watzmann ruft? Nun, der Berg ist noch da. Nur die Ehrfurcht vor den Natur- gewalten ist einem kommerziellen Interesse gewichen. Wozu Bergwälder, wenn man mit Skischaukeln viel Geld verdienen kann? Wozu Klimaschutz, wenn man Schneepisten künstlich beschneien kann? Und um „auffi“ zu kommen, gibt es inzwischen jede Menge motorisierter Möglichkeiten für den Bauern, der sich der alten Hüttenromantik als Fake-Kulisse trotzdem gerne bedient. Doch sein „Bua“ lehnt sich auf gegen die Naturzerstörung. Der Berg ist sein Freund, sagt er. Es ist keine fremde Macht, die ihn auffi zwingt und es sind auch nicht die Verführungskünste der Gailtalerin. Es ist sein ausdrücklicher Wille. Nur: Wird er überleben oder abstürzen?

"Alpine Zabine" als Galtalerin

Ein Novum der Inszenierung ist die Besetzung der Gailtalerin, die traditionell von einem Mann übernommen wurde. Doch damit ist nun Schluss. Jetzt verdreht Sabine Kapfinger alias die Alpine Zabine den Männern die Köpfe – als skrupellose Influencerin. Natürlich auch den beiden clownesken Knechten, die in der Neuinszenierung genauso wenig fehlen dürfen wie die drei katholischen Weiber. Was die betrifft, gab es kurz vor der ersten Vorstellung noch eine Umbesetzung. Nachdem Christin Henkel aufgrund einer Verletzung nicht auftreten kann, springt hier nun kurzerhand Autor Ecco Meineke ein. Komplett neu im Stück ist die Rolle des Touristen der gleichzeitig auch als Erzähler fungiert.

www.deutsches-theater.de

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