Brunnenhof Open Air

Pressemitteilung

Laut Kritikern gilt Lika Bibileishvili als Edelstein unter den Pianistinnen der jungen Generation. (Foto: Christine Schneider. Weitere Fotos: CubaBoarisch: Martin Rumberger; Elisenquartett: Thomas Langer; nouWellcousin: Well)


Noch bis bis 3. Oktober treten im Brunnenhof der Residenz in München die unterschiedlichsten – freischaffenden – Künstler*innen auf. Ihnen kommt auch der komplette Erlös aus den Eintrittskarten zugute!

Das Programm ist so vielseitig wie die bayerische Konzertszene bunt: Es unterhalten und spielen junge Talente ebenso wie etablierte Formationen, klassische Gesangs- und Streicherensembles, bekannte Solo Pianistinnen und Blechbläser, Studierende der Meisterklassen der Hochschule für Musik und Darstellende Künste München, populäre Gruppen neuer bayerischer Volks- und/oder Weltmusik, mal mit Gesang, wahlweise gejodelt oder gerappt, ein-, mehrstimmig oder im Chor, instrumental im Duo, Trio oder Quartett.

Das diesjährige Brunnenhof Openair ist eine Initiative des Münchener Konzertvereins e.V., der die Konzertreihe kuratiert und veranstaltet. Finanzielle Unterstützung kommt aus dem Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst sowie von privaten Förderern und Sponsoren. Sie ermöglichen einerseits, dass  an 30 Abenden Livemusik unter dem Münchener Sternenhimmel zelebriert und erlebt werden kann; andererseits können die Erlöse aus den Eintrittskarten an die von den Corona-Beschränkungen besonders betroffenen, freischaffenden Bands, Ensembles, Künstlerinnen und Künstler aus ganz Bayern ausgeschüttet werden. Zuhörer leisten also einen Beitrag zum Erhalt der musikalischen Vielfalt in Bayern.  

Infos

Konzertbeginn: jeweils 19 Uhr (Einlass: 18 Uhr) Sa, So. 19. & 27. Sep zusätzlich 16 Uhr!

Konzertdauer: 60 Min ohne Pause

Die örtlichen Hygienebestimmungen sind einzuhalten.

Tickets

 

Programm

 

Do. 17. September | 19 Uhr

Karl Valentins „Orchesterprobe“

Mit dem Katastrophen Ensemble: Johann Anzenberger als Karl Valentin und Bele Turba als Liesl Karlstadt.

Leitung: Christian von der Au.

Ein wunderbar groteskes Gefecht zwischen Taktstock, Maßkrug und Geigenbogen – ein Großangriff auf die Lach-muskeln. In dieser haarsträubenden, zeitlosen Komödie gibt „Valentin“ nacheinander den Trompeter, Violinisten und Schlagzeuger. Ständig unterbricht und provoziert der aufmüpfige „schlechteste“ Musiker den Vorstadtkapell-meister („Karlstadt“) und bringt ihn zur Verzweiflung. Nichts klappt und dass aufs Schönste. In der Zwischenzeit übt sich das Orchester herrlich schräg durch unsägliche Kostproben mit schwungvoller und skurriler Musik. 

 

Fr. 18. September | 19 Uhr

Unterbiberger Hofmusik

Wenn die ausgefuchsten Musiker der „Unterbiberger Hofmusik“ loslegen, mag in den ersten Sekunden die Musik noch heimatlich verortbar klingen: „Typisch bayerisch“ halt. Doch kaum haben sie mit scheinbarer Harmlosigkeit selbst bodenständige Jazzhasser geködert, nehmen sie sich fast alles heraus …!

Herzstück der „Unterbiberger Hofmusik“ ist das Ehepaar Himpsl und ihre drei Söhne, bis auf Franz Junior allesamt studierte Musiker. Seit 1992 überschreiten die Himpsls musikalische Grenzen, gern auch gemeinsam mit hochkarätigen Gästen oder sagen wir besser: mit Freunden der internationalen Musikerelite. So entstehen in enger Zusammenarbeit mit Topleuten ihrer Genres wie z.B. Claudio Roditi, Jay Ashby und Matthias Schriefl Kompositionen, die gleichermaßen irritieren wie begeistern. Folk? Jazz? Latin? Balkan? Brass? – Alles oder nichts von alledem! 

 

Sa. 19. September | 16 Uhr

Sternschnuppe – Kinderlieder für groß und klein mit Margit Sarholz und Werner Meier

Sternschnuppe, das sind Kinderlieder, die auch Eltern lieben. Kein Wunder, denn in den Liedern der beiden beliebten Sternschnuppe Künstler blühen Phantasie, Sprachwitz und musikalische Vielfalt und manchmal auch die Lust am puren Blödsinn. Margit Sarholz und Werner Meier lassen die Knödel in der Disco tanzen, die Kuh ins Kino gehen und den Kühlschrank spazieren, sie schicken zwei Brotbrösl auf Weltreise und segeln mit den Regenpiraten übers Pfützen-Meer. 

 

Sa. 19. Septenber | 19 Uhr

Strahlender Mond - Die schönsten Melodien aus Operetten und Opern 

 

So. 20. September | 16 Uhr 

Münchner Knabenchor: Mozart meets Michael Jackson

Anton Waas – Klavier, Leitung: Ralf Ludewig

Was wäre, wenn Wolfgang Amadeus Mozart und Michael Jackson die Gelegenheit gehabt hätten, sich zu Lebzeiten persönlich kennenzulernen und auf einer gemeinsamen Bühne zu spielen? Nun, das war leider nicht möglich. Aber Musik und Werke der beiden begnadeten und wohl ähnlich extravaganten Musikgenies leben und entwickeln sich weiter und kommen, so unterschiedlich sie in Entstehungszeit und Stilrichtung sein mögen, nun doch noch zusammen. Ein großartiges Projekt des Münchner Knabenchor, seinen Solisten und einigen Mitgliedern des Jungmännerchores, die so ihre große Bandbreite und musikalische Vielfalt präsentieren können.

Ein abwechslungsreicher und spannender Nachmittag mit Liedern aus den Bereichen Klassik, Oper, Musical, Filmmusik, deutsches Liedgut, Gospel, Rock- und Popmusik. Uhrzeit und Repertoire des Konzerts sind außedem dem Weltkindertags gewidmet. Mit Auszügen aus Walt Disney-Filmen wie „König der Löwen“ und „Alice im Wunderland“ werden auch die kleinen Familienmitglieder bestens unterhalten. 

 

So. 20. September | 19 Uhr

Trio Last Minute 

 

Mo. 21. September | 19 Uhr

Grassauer Blechbläserensemble

Ob in der Heimat am Chiemsee oder am Mittelmeer, die zwölf Grassauer Blechbläser sind mit allen musikalischen Wassern gewaschen, fühlen sich bei Konzerten im heißen Brasilien ebenso wohl wie im kalten Russland, spielen in der Puszta so gern wie in den heimatlichen Bergen.

Glorioses Auftrumpfen und verhaltene Zwischentöne mit viel samtigen und geschmeidigen Glanz kennzeichnen ihren Stil. Sie verstehen sich auf virtuose Barockstücke ebenso wie auf die musikalische Gegenwart, auf gepfefferte Bläserattacken in bester britischer Tradition wie auf schwelgerische Medleys fast aller Stilrichtungen. Jedes Konzert ist ein mitreißendes Bekenntnis beherzten und tiefgründigen Musizierens. 

 

Die. 22. September | 19 Uhr

Bolandi Trio feat. Regy Heiß

Kaum an den Instrumenten, verschmelzen die drei Musiker von Bolandi Manu, Max und Thomas mit ihrer Vollblutsängerin Regy zu einer vor Spielfreude überquellenden Einheit, die sich beinahe blind versteht. Seit 2013 steht dieses musikalisches Super-Match-Trio aus Absolventen der Hochschule für Musik und Theater nun schon auf der Bühne. 2015 kam Regy mit ihrer unverwechselbar souligen Stimme dazu und eröffnete dem damals schon perfekt eingegroovten Trio quasi unendliche Genre-Möglichkeiten. Die Bolandis grooven sich durch sämtliche Hits aus Pop, Soul, Elektro und HipHop. Die harmonischen Wurzeln im Jazz verankert, macht sich die Band beinahe jedes Genre zu eigen - immer tanzbar, mit viel Groove und überschwappender Energie. 

 

Mi. 23. September | 19 Uhr

Cornelia Corba - Alexandra unvergessen

Cornelia Corba - Gesang, Bruno Renzi - Klavier

Als Cornelia Corba am Theater des Westens in Berlin den Nachwuchspreis für Gesang erhielt, sagte man ihr, dass ihre Stimme wie die der verstorbenen Chansonsängerin Alexandra klinge. Nun folgte sie den Spuren der Sängerin, die wie ein Komet am deutschen Musikhimmel emporgestiegen war und auf dramatische Weise ums Leben kam. Die Stimme von Cornelia Corba entführt die Zuhörer in die Welt von Alexandra. Am Ende einer fesselnden Show aus den schönsten Liedern, aus Dokumenten, originalen Briefen und Fotos, hat der Besucher das Gefühl, dieser außergewöhnlichen Künstlerin live begegnet zu sein. 

 

Do 24. September | 19 Uhr

Peter Stangels „taschenphilharmonie“

Peter Stangel kennt man seit vielen Jahren als Dirigent und Generalmusikdirektor verschiedener Opernhäuser und Sinfonieorchester Europas (u.a. nominiert als „bester Dirigent“ von der Zeitschrift Opernwelt). 2005 gründete er das „kleinste Sinfonieorchester der Welt“, um nach dem Motto „klein aber fein“ klassische Musik vom Barock bis zur Gegenwart auf neue Weise zu präsentieren. Die Neu-Instrumentierungen der Werke, die die „taschenphilharmonie“ aufführt, stammen ebenso wie die Programm-Konzepte und die Texte seiner „Conférencen“ von ihm selbst. 

 

Fr. 25. September | 19 Uhr

In the Heat of the Night – A tribute to Quincy Jones 

 

Sa. 26. September | 19 Uhr

Arcis Saxophon Quartett

Mit brennender Leidenschaft begeistern die vier jungen Musiker des Arcis Saxophon Quartett aus München das Publikum und lassen durch ihre charismatische und authentische Bühnenpräsenz in dieser seltenen Formation der Kammermusik den Funken überspringen. Im Sturm eroberten sie die Bühnen dieser Welt, räumten international zahlreiche Preise ab, u.a. den Bayerischen Kunstförderpreis 2016. Nach dem internationalen Debut im Großen Saal des Tschaikovsky Konservatoriums in Moskau und der Wigmore Hall in London, folgt 2017 ein weiterer Meilenstein in ihrer Karriere: die Einladung in die Berliner Philharmonie.

Das Ensemble gründete sich 2009 an der HMT München und studierte Kammermusik in der Klasse des Artemis Quartetts Berlin und in München bei Herrn Asatryan und Prof. Berger. Seit 2015 ist es ein Ensemble der European Chamber Music Academy (ECMA, u.a. Prof. Beyerle, Prof. Meissl). 

 

So. 27. September | 16Uhr 

Kinderkonzert zum 250. Geburtstag Beethovens mit Musikinstrumentenquiz

Mitglieder und Akademisten der Münchner Philharmoniker, Preisträger des Wettbewerbs „Jugend musiziert“

Leitung und Moderation:  Heinrich Klug

Mit Ausschnitten aus Sinfonien, Konzerten und anderen Werken

Im ersten Teil wird Wissenswertes aus dem Leben Beethovens erzählt und die Instrumente des Orchesters mit charakteristischen Stellen aus verschiedenen Sinfonien vorgestellt. Dabei gibt es, wie man das bei den Konzerten von Heinrich Klug kennt, viel zum Mitsingen und Mitmachen. Auch die „Ode an die Freude“ (Freude, schöner Götterfunken) aus der 9. Sinfonie wird erklingen. Es wäre wunderbar, wenn diese herrliche Melodie alle mitsingen könnten!

Zu Beginn des zweiten Teils spielen dann die Musiker hinter großen Tafeln, auf denen die Instrumente dargestellt sind. Auf die Bühne geholte Kinder dürfen heraushören, welche Instrumente gerade gespielt werden; ein spannendes Musikerlebnis für alle Zuhörer. Danach werden nochmals die Melodien des ersten Teils gespielt, ehe am Schluss die „Ode an die Freude“ von allen mitgesungen erklingt. 

 

So. 27. September | 19 Uhr

Tölzer Knabenchor

Leitung: Christian Fliegner, Clemens Haudum

Seit 1971 probt der Tölzer Knabenchor in München. 200 Knaben werden in vier Ausbildungsstufen unterrichtet, um nach dem Stimmbruch im eigenen Männerchor zu singen. Freude am Singen, Kreativität, Spontaneität und Selbstdisziplin sind immer mit dabei.

Herbert von Karajan sagt über den Tölzer Knabenchor sagte: „Seit mindestens zwanzig Jahren haben wir zusammen Opern und Konzerte gemacht und wir waren alle von der stimmlichen und musikalischen Qualität und von dem Geiste, der diese Organisation beseelt, aufs Tiefste beeindruckt. Ich glaube, Ihnen wiederholt versichert zu haben, dass ich Ihren Chor als einen der besten der ganzen Welt schätzen gelernt habe.”

Mit Werken von Felix-Mendelssohn-Bartholdy, Wolfgang Amadeus Mozart sowie deutschen und alpenländischen Volksliedern. 

 

Mo 28. September | 19 Uhr

Quartett Mulo Francel & Friends 

 

Die. 29. September | 19 Uhr

Bach Collegium München

Das unabhängige, privatwirtschaftlich geführte Bach Collegium München wurde 1973/74 aus ehemaligen Meisterklassenstudenten der Münchener Hochschule für Musik und Theater unter Leitung des Dirigenten Christian Kabitz gegründet und wird seit 1979 von Kabitz als geleitet. In den folgenden Jahren erhielten zahlreiche Mitglieder des Bach Collegium München führende Positionen in den drei bedeutenden Symphonieorchestern der Musikmetropole München, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunk, dem Bayerischen Staatsorchester und der Münchner Philharmoniker.

 

Mi. 30. September | 19 Uhr

Munich Baroque

Ausschließlich junge, hochtalentierte Musikerinnen und Musikern, durch ein Studium der Alten Musik höchstqualifiziert und bereits in namhaften Orchestern, Festivals und Konzertsälen tätig, haben sich im „Munich Baroque“ Orchester zusammengefunden. Das Originalklang-Ensemble legt größten Wert auf Authentizität in Stimmung und Aufführungspraxis. Originalinstrumente sind dabei selbstverständlich. Ein Ensemble der absoluten Spitzenklasse, das in Zukunft das Musikleben bereichern wird.

 

Do. 1. Oktober | 19 Uhr

Hounds of Winter – A tribute to Sting

Wie so viele gute Ideen, wurde das Bandprojekt „Hounds Of Winter“ bei einem Glas exzellenten Rotwein geboren. Den Sting übrigens genauso gern trinkt. Die Mitmusiker waren schnell gefunden, freilich alle mit Gordon Sumners Musik groß geworden und/oder großer Fan von ihm. Bald waren auch viele schöne Songs des vielleicht populärsten europäischen Popstars ausgewählt. Sie möglichst werktreu zu präsentieren, ohne dabei an Spaß oder künstlerischer Freiheit einzubüßen, war und ist das Ziel dieser Tributeband.

Toby Heinz - voc / Knud Mensing – git / Christof von Haniel – keys / Joe Warrlich – bass   Andi Sterr - drums 

 

Fr. 2. Oktober | 19 Uhr

Kapelle So & So - „Nua ned hudln“

Die sechs Burschen aus dem Rupertiwinkel, dem Pinzgau und dem Inntal kennen sich, auch musikalisch, schon etliche Jahre und formieren sich doch erst 2016 zur „Kapelle So&So“. Nach der ersten Wirtshaustour wird schnell klar, dass es stilistisch für die sechs Vollblutmusikanten nur wenige Grenzen gibt.

Ob Volksmusik, Klassik oder Reggae, gespielt wird alles, was Spaß macht. Freilich alles Eigenkompositionen, was zum unverwechselbaren Sound der Kapelle ausmacht. Und weil sie bei allem so viel Spaß haben wurden schon zwei Alben veröffentlicht: „Wirtshaustour 17 live“ und „Kapelle So&So — so und so“. 

 

Sa. 3. Oktober | 11 Uhr Matinee

Christian Benning Quintett 

 

Sa. 3. Oktober |19 Uhr

Aventin Klavier Trio

 

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