Wo das Lernen beflügelt

Axel Effner

Mit ganzheitlich-individuellem Unterricht helfen die privaten Ganztagsschulen in Holzkirchen Schülern erfolgreich, ihre Persönlichkeit zu entwickeln.

Eine Schule, die Freude macht, Interesse am Lernen weckt und die Schüler darin unterstützt, sich zu selbstwirksamen und sozial kompetenten Persönlichkeiten zu entwickeln: Mit diesem Ziel vor Augen gingen im Jahr 2003 die privaten Ganztagsschulen in Holzkirchen an den Start.

Anfangs gab es nur zwei Beginnerklassen für Grundschule und Gymnasium. Heute sind daraus eine zweizügige Grundschule und ein zweizügiges Gymnasium mit naturwissenschaftlichem und sprachlichem Zweig geworden. Rund 500 Schülerinnen und Schüler besuchen den Unterricht. Die Nachfrage nach freien Plätzen ist ungebrochen groß. Das Konzept nach ganzheitlichen und zeitgemäßen pädagogischen Gesichtspunkten hilft dabei, die Qualität und den Erfolg der privaten Ganztagsschulen ständig weiterzuentwickeln. Das beginnt schon beim Unterricht: Klassenstärken von 22 Kindern in der Grundschule und von 25 Schülern im Gymnasium gewährleisten, nicht im Großbetrieb unterzugehen. Schul-, Übungs-, Sport- und Spielstunden wechseln sich beim Ganztagsunterricht ab. Rund 45 Arbeitsgemeinschaften ermöglichen in der Grundschule über das Jahr verteilt das Ausprobieren und Vertiefen schlummernder Talente. Jeder soll gefördert und mitgenommen werden.

Der kleine, aber feine Unterschied der privaten Ganztagsschulen: Die Schüler erhalten unmittelbar nach der Unterrichtsstunde eine Übungszeit mit der jeweiligen Lehrkraft im gleichen Fach. Das direkt anschließende Feedback stellt sicher, dass die Schüler den Stoff verstanden haben und anwenden können. Ein weiterer Vorteil: Die Hausaufgaben sind schon in der Schule erledigt. Sollte trotzdem noch eine Vertiefung des Stoffs notwendig sein, schließen zusätzliche Förderstunden die Verständnislücken.

Für das hohe Maß an individueller Betreuung im Unterricht stehen auch speziell zugeschnittene Lernmaterialien sowie das Prinzip Teamteaching. Dabei unterrichten pro Stunde jeweils zwei Lehrer. Dieses jährlich aufbauende Prinzip ermöglicht kleinere Gruppengrößen und intensive Zuwendung. Im Gymnasium gibt es dadurch die Möglichkeit, im Zusammenwirken von Fach- und Fremdsprachenlehrern Fächer wie Wirtschaft und Recht, Erdkunde, Biologie und Mathematik in Englisch zu unterrichten.

Apropos Fremdsprache: Die internationale Ausrichtung ist ein weiterer Schwerpunkt der privaten Ganztagsschulen Holzkirchen. Bereits ab der 1. Klasse erhalten die Schüler pro Woche mindestens drei Unterrichtsstunden in Englisch von einer „Native Speakerin“. Ab der 3. Klasse können die Youngsters den Heimat- und Sachkundeunterricht spielerisch in englischer Sprache meistern. Dass Sprachausdruck und Kultur eng miteinander verzahnt sind, vermitteln die „Native Speaker“ auch beim Französisch- und Spanisch-Unterricht.

Die Sicherheit in anderen Sprachen macht nicht nur den Urlaub interessanter. Auch bei Sommercamps und dem Schüleraustausch mit Partnerschulen wie „Le Rosey“ in der französischen Schweiz werden vertiefende Kontakte möglich. Zudem besteht Kontakt zu Austauschschulen in London und New York.

Gegenseitiger Respekt und ein partnerschaftlicher Umgang zwischen Schülern und Lehrer, Zivilcourage und vorgelebte Werte, soziales Engagement und gegenseitige Unterstützung prägen die Atmosphäre an den privaten Ganztagsschulen in Holzkirchen. Kuschel-ecken und individuell eingerichtete Klassenzimmer fördern das Wohlgefühl und damit das angstfreie Lernen in der Grundschule. Die Größeren erweitern in Arbeitskreisen, bei Praktika, beim Pauken am schuleigenen Naturteich oder im benachbarten Park ihre Fachkompetenz. Regelmäßige Exkursionen und jährliche Aufenthalte im Schullandheim im In- und Ausland bis hin zum Segeltörn im Wattenmeer fördern die Klassengemeinschaft. Bei persönlichen oder schulischen Problemen helfen zwei interne Schulpsychologen als Ansprechpartner.

Ein wichtiges Anliegen ist den privaten Ganztagsschulen in Holzkirchen auch, die Schul- und Unterrichtsqualität ständig zu verbessern. Schüler und Eltern behalten im individuellen Logbuch jedes Kindes den Überblick über Lernziele und -erfolge. Die im engen Austausch miteinander stehenden Lehrer erhalten bei der jährlichen Bewertung durch Eltern und Schüler wichtige Impulse, ihre Persönlichkeit und den Unterricht weiterzuentwickeln.

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