Wildseeloder Fieberbrunn – Der „Alleskönnerberg“

himmeblau Redaktion

Fotos: Toni Niederwieser

Nicht umsonst wird der Fieberbrunner Hausberg „Alleskönnerberg“ genannt – hat er doch für alles und jeden etwas an der Flanke.

Coastern, rätseln und baumwipfeln
Wagemutige Actionfans und Entdeckergeister sind auf Timoks Alm – dem Familienhit direkt an der Mittelstation Streuböden – goldrichtig: Während es mit dem coolen Timoks Alpine Coaster rasant über „Kaiserwelle“, „Riesenschlange“ und „360°-Karussell“ bergab geht, gilt es in Timoks Abenteuerpfad mit Konzentration, Ausdauer und Teamgeist zu brillieren und somit dem kleinen Timok zu helfen, die Wilderer in die Flucht zu schlagen. Und Timoks Waldseilgarten, Kletterpark und das Damwildgehege warten auch darauf, entdeckt zu werden und sorgen für ein prickelndes Gefühl zwischen den Baumwipfeln!

Aufsteigen und abtauchen
Neben wildromantischen Wanderwegen und atemberaubenden Panoramen hat Mutter Natur auf fast 2.000 Meter ein besonderes Juwel hingezaubert: Den Wildseelodersee, der wohl schönste Bergsee der Alpen. Vom Lärch-filzkogel aus über einen gut ausgebauten Familienwanderweg in einer guten Stunde erreichbar, blitzt er über den Gebirgskuppen im Bergkessel plötzlich hervor. Und für einen kurzen Augenblick scheint die Welt tatsächlich still zu stehen – dann, wenn sich die umliegenden Berge an der kristallklaren Wasseroberfläche spiegeln und man eins wird mit der Stille der Natur.

Gipfelstürmen und staunen
Für alle, die Fieberbrunn aus der Vogelperspektive erleben möchten, stehen zwei Klettersteige in fünf unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen zur Verfügung. Während am Panoramaklettersteig „Himmel und Henne“ (Schwierigkeit A) die ganze Familie mühelos herumkraxelt, bietet dieser Klettersteig auf dem Weg zur Henne mit dem „Geduldigen“ (B), dem „Rassigen“ (C) und dem „Zachen“ (D) jede Menge Abwechslung. Über den sportlichen Klettersteig „Marokka“ (C) kann der gleichnamige, 2.019 Meter hohe Gipfel, erklommen werden, der auch das „Matterhorn der Kitzbüheler Alpen“ genannt wird.

Ausschwärmen und aufblühen
Vom Wildseeloderhaus Richtung Henne führt der wunderschöne Blumenweg rund um die Hochhörndlspitze. Begleitet von zahlreichen unter Naturschutz stehenden Alpenblumen führt Sie dieser Weg weiter bis zum Reckmoos, wo Sie ein atemberaubender Ausblick auf die weißen Tauern erwartet. Weiter geht’s auf dem neu ausgebauten Gamssteig, von wo aus Sie den Maueracker bewundern können – ein naturbelassenes Kleinod, das vom Reckmoos in den Bergkessel entlangführt. Vorbei an den Flanken der „Henne“ zur linken und des „Marokka“ zur rechten gelangt man über die Seenieder wieder zurück zum Ausgangspunkt – dem Wildseelodersee.

NEU Sommer 2017: Museum goes wild
In Zusammenarbeit mit den Tiroler Landesmuseen führen die Bergbahnen Fieberbrunn ab Sommer 2017 amüsant und lehrreich ins Almengebiet der Wildalm. Ausgehend von der Bergstation Lärchfilzkogel und ausgerüstet mit einem Smartphone und der eigens entwickelten App, kommt auf Europas erstem digitalem Rundwanderweg an zehn Stationen „Licht“ ins Gras, Gebüsch und Getier. Jede Station wartet dabei mit amüsanten Geschichten und lehrreichen Kurzfilmen auf und in ca. 1,5 Stunden gemütlicher Gehzeit erfährt man so Wissenswertes und Überraschendes über Flora & Fauna. Zum Beispiel wie ein ganzes Gebirge auf Reisen gehen kann, wie Klonen in der Natur funktioniert, warum Pflanzen echte Verräter sein können u. v. m. „Museum goes Wild“ – der digitale Wanderspaß für die ganze Familie ab Sommer 2017.

Für Nachtschwärmer
Die Fieberbrunner Bergwelt ist auch nachtaktiv! Jeden Freitagabend im Juli und August sind die Seilbahn Streuböden (1. Sektion) durchgehend bis 23:00 Uhr, und Timoks Coaster bis zur Dämmerung geöffnet. Das heißt: Coastern bei Sonnenuntergang, kulinarische Köstlichkeiten im Wildalpgatterl und auf der Streubödenalm sowie jede Menge Programm an den „Langer-Freitag-Specials“!

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