Statt verzweifeln – pflegen!

himmeblau Redaktion

Foto: blackbeards

Nicht nur Frauen fluchen manchmal über eine widerspenstige Haarpracht. Auch Männer können ein Lied davon singen. Doch keine Panik: Gegen einen „Bad Beard Day“ sind diverse Kräuter gewachsen.

An Tagen wie diesen möchte Mann am liebsten zurück ins Bett kriechen, sich die Decke über den Kopf ziehen und weiterschnarchen. Denn der Blick in den Spiegel offenbart ein Bild des Schreckens: der Bart, gestern noch ein echtes Prachtstück, sieht plötzlich aus wie die Borsten eines alten Besens. Alles zerzaust und struppig. Männer: Jetzt bloß nicht in Panik verfallen! Ein paar Tipps der Experten von blackbeards beherzigt und der „Bad Beard Day“ wendet sich zum Guten.

Vorbeugen ist auch bei der Bartpflege die halbe Miete. Wer die Konturen seines Bartes regelmäßig rasiert, verhindert den Wildwuchs einzelner „Ausreißer-Härchen“ an Wangen und Kinn. So etwas wirkt immer unordentlich. Um Gesichtshaut und Barthaare bestmöglich auf die Rasur vorzubereiten, bietet sich ein Rasieröl an. Es legt einen schützenden Film über die Haut und macht das Barthaar weich. Für eine möglichst exakte Definition der Bartkonturen eignet sich ein Rasiermesser am besten. Es verleiht einfach optimal Ansatz und Führung. (Wer sich die Handhabung noch nicht zutraut: der Barbier des Vertrauens oder die geübten Profis von blackbeards helfen gerne.) Und nun: ab unter die Dusche! Ja, so ein Bart dürstet durchaus nach Shampoo. Mild sollte es sein, ph-neutral und keinesfalls gegen fettige Haare, denn der Bart benötigt seinen natürlichen Talg. Wer auf Nummer sicher gehen will, besorgt sich ein echtes Bartshampoo, die sind ideal auf Gesichtshaut und -behaarung abgestimmt. Nach so einem Vollwaschgang sanft trocken tupfen, schon fühlt sich das starre Stroh wieder weich und fluffig an.



Je nach Länge greifen Krieger im Kampf gegen ungehobelte Barthaare auch regelmäßig zu Kamm oder Bürste. Damit bringt man den Bart in Form, massiert die Gesichtshaut, regt die Talgproduktion an und verteilt den Talg in den Barthaaren. Hach, wie das glänzt und sich geschmeidig anfühlt! Das glatte Gegenteil von Kraut und Rüben! Sollte sich das eine oder andere Haar immer noch als Revoluzzer in verbotene Höhen recken, kommen zwei Methoden in Frage: Entweder auf die „französische Art“ entsorgen – ab auf die Guillotine, sprich: Kopf ab mit der Bartschere; oder doch auf die sanfte Tour: mittels Bartöl.

Bartöl liebkost Haare und Gesicht. Dazu einfach ein paar Tropfen in den Händen verreiben und dann genüsslich einmassieren. Die Prozedur macht die Bartpracht noch weicher und geschmeidiger und verleiht gepflegtes Aussehen und seidigen Glanz. In der Regel sollte sich nun alles zum Guten gewendet haben. Gefahr erkannt, Gefahr gebannt sozusagen. Der Blick in den Spiegel macht wieder Spaß. Der Tag kann kommen. Und er wird ein „Good Beard Day“!

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