Schlaf´Dich gesund!

Auf ganz eigene Art ermöglicht die Hoteliersfamile Kobinger ihren Gästen Wellness, Regeneration und Prävention – sorgt aber auch für Action, wenn´s sein muss.

himmeblau Redaktion

Foto: Red

Die Ankunft im Hotel "Post am See" in Pertisau zieht sich hin. Das Viersternehaus liegt am Ufer des Achensees, und wer auf das kristallklare, aus einiger Entfernung tief türkisfarbene Wasser blickt, der ahnt sofort, warum man den See das „Meer Tirols“ getauft hat. Der Blick jedenfalls fesselt. Das Wasser, der riesige, gezackte Zaun des Karwendelgebirges – man spürt schon vor dem eigentlichen Einchecken, dass sich hier wahre Erholung einstellen wird. Ein paar hundert Meter weiter legt gerade ein Schiff an. Die Flotte fährt täglich kreuz und quer über den See. Doch der erste Ausflug muss noch warten – erstmal das Gepäck aufs urgemütliche Zimmer bringen und einen Erkundungsgang durchs Hotel unternehmen, das eines der ersten war hier unten und inzwischen in der dritten Generation betrieben wird.

Erdgeschoss = Schlemmergeschoss! Wie eine riesige Bauernstube empfängt der weitläufige Restaurantbereich. Die Küche kann international, beherrscht aber natürlich erst Recht Tiroler Traditionsgerichte. Sonderwünsche? Werden angenommen! Als Lieblingsplatz spingt sofort der Wintergarten ins Auge, wo hinter Glas ein mysteriöses Kaminfeuer lodert. Hier "brenne" Wasser, ist zu erfahren. Apropos Erfahrung: Gastgeber Stephan Kobinger stellt seine bereitwillig zur Verfügung, um einen genauso erholsamen wie abwechslungsreichen Aufenthalt zu organisieren. 

Dabei spielt der Schlaf keine unbedeutende Rolle. "Sich gesund schlafen", das älteste Hausmittel der Welt, hat Familie Kobinger perfektioniert. Gerade auch deshalb bekämpfen Burnout-Patienten hier besonders gerne ihr leidvolles Syndrom. Steht doch am Anfang anständiger Regenerationsprogramme ein tiefer, gesunder Schlaf. Im Hotel Post am See verwöhnen neben einem Wasserbettzimmer, Zirbenzimmern und sogenannten „InPulser Frequenzgeräten“ in den Panoramasuiten hochwertigste Samina Biobetten gestresste Gäste. Regelrechte Powersleeping-Rooms schaffen beste Bedingungen für ruhige Nächte. (Spezielle Programme wie „Stressabau über fünf Sinne“, Entspannungsbäder, energetische Massagen, Shiatsu und Reiki tun das Übrige, um möglichst rasch den nötigen Abstand zum anstrengenden Alltag zu schaffen.) 

Mit aufgeladenen Akkus geht es am nächsten Tag nach dem reichhaltigen Frühstück auf Segway-Safari. Die Einweisung übernimmt der Hotel-Chef höchstselbst, der sich auch nicht zu Schade ist, auf den zweirädrigen Elektro-Rennern eine Herde ausgebüxter Kühe wieder zurück auf die Weide zu treiben. So sehen also Tiroler Asphaltcowboys aus. Nichts wie hinterhergerattert also, über Stock und über Stein, ein Kinderspaß für Erwachsene. 

Nach so viel Action heißt es am Nachmittag: die Füße hochlegen. In den Bademantel geschlüpft, in den ersten Stock gefahren und aus dem Lift den Panoramawellnessbereich „Vitarena“ betreten. Wahrlich, das Panorama hat sich gewaschen! Nach Finnischer Sauna, Dampfbad, Caldarium, Aroma Serail, Infrarot-Wärmekabine oder Solarium kann man vom Ruheraum aus direkt hinunter auf den See blicken – oder Mut beweisen, und sich nach dem Schwitzen darin abkühlen. Wer nicht weit gehen will für seine Schwimmzüge, plantscht einfach im Schwimmbecken oder schwimmt hinaus ins ganzjährig beheizte Freibad. Und wem das doch zu ruhig wird: Die Vitaltrainer des Hauses halten ein vielfältiges Trainings- und Entspannungsprogramm für jeden Geschmack bereit. Entspannungs- und Bewegungsübungen, Rückengymnastik, Stretching, Kinesis und Ähnliches. Der Panoramafitnessraum ist mit modernsten Geräten ausgestattet. Dort können aktive Gäste auf eigene Faust trainieren oder im Rahmen des Gymnastik- und Vitaltrainings in der Gruppe sporteln.

Eine unternehmungslustige Gruppe geleitet Stephan Kobinger abends auf eine urige Berghütte. Der Wirt ein bärtiger Kauz, der kein Blatt vor den Mund nimmt, die Holzbänke und -tische roh und altersschwarz, die Kasspatzn und der Kaiserschmarrn unfassbar köstlich, wie sie da in gusseisernen Pfannen auf den Tisch kommen und duften und dampfen. Weil Bier und diverse Brandweine in Strömen fließen, kann man dem Hotelchef nur danken für die zu später Stunde herbeigerufene Heimfahrgelegenheit. Reue? Nicht die Spur, zumal man keine Panik haben muss. Gottlob wartet auf nächtliche Sünder ein Langschläferfrühstück! 

Ein Tag, wie geschaffen fürs Schifferlfahren, folgt. So erkundet man ganz bequem diesen alpinen "Fjord", und möchte am liebsten nie wieder fort...

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