Kraft tanken im eigenen Zuhause

himmeblau Redaktion

Fotos: Angela Bechteler, Fotos Lebensräume: Omeshorn1593

Angela Bechteler ist Feng-Shui-Beraterin. Mit ihren Methoden optimiert sie Lebensräume und verleiht Häusern eine Seele.

Wenn man nach Hause kommt, soll man sich wohlfühlen. Man sucht Schutz und Geborgenheit. Man benötigt Nischen, sich zurückzuziehen, um sich zu erholen und Kraft zu tanken. Man soll sich gesund und glücklich fühlen, um danach wieder gestärkt in den Alltag gehen zu können. Dies alles ermöglicht ein ganzheitlich gestalteter Lebensraum. Und solche Lebensräume zu erschaffen, ist die Mission der diplomierten Feng-Shui-Beraterin Angela Bechteler aus Chieming. „Die Vitalenergie sollte in jedem Lebensraum 100 Prozent betragen“, erklärt sie. Denn zu wenig Vitalenergie in den Lebensräumen kann sich in Form von Disharmonien in Beziehungen, der physischen und psychischen Gesundheit äußern.

Meist kommen ihre Kunden erst zu ihr, wenn es ihnen schlecht geht. Um dem vorzubeugen, empfiehlt es sich, Bechtelers Rat schon in der Bauphase eines Hauses hinzuzuziehen. Denn der Standort, der Grundriss des Hauses, geopathische Erdstörfelder und die Baustoffe haben ebenso eine Auswirkung auf das Wohlbefinden und den Wohlstand der Bewohner, wie Einrichtungsmaterialien, Farben und Licht. Von den alten Bauritualen und Weisheiten ist mittlerweile viel verloren gegangen. Sei es bei den alten Feng-Shuiisten aus China, den Kelten und Germanen – die Häuser wurden damals harmonischer gebaut. „Diese verlorenen Weisheiten möchte ich wieder an die Öffentlichkeit bringen“, sagt Bechteler. Gerade in der aktuellen Zeit sind die Menschen viel zuhause und merken vielleicht erst jetzt, ob sie sich dort wirklich wohlfühlen. „Ich kann zu jeder Bauzeit bei Umbau, Neubau oder Renovierung einsteigen“, so die Beraterin. Aber auch bei bestehenden Räumlichkeiten findet sie immer eine positive Lösung und geht dabei auch auf den Stil und die wahren Bedürfnisse ihrer Kunden ein. Jedes Haus bietet die Chance, ein Ort der Harmonie zu sein.

Nachdem ihr der Beruf der Steuerfachfrau zu trocken wurde, entdeckte Bechteler 1996 ihre große berufliche Leidenschaft: das Arbeiten mit Menschen und Räumen. Seit 2001 ist sie als selbstständige Feng-Shui-Beraterin mit vielen Gestaltungsaufgaben betraut. Ihr Wissen vermittelt sie in Workshops und Vorträgen. Neben privaten Lebensräumen und Betrieben gestaltet sie auch Hotels und Gastronomien, vor allem Familienbetriebe in Tirol und Vorarlberg.

„Ich arbeite mit meiner Intuition, meinem Herzverstand und der Essenz aus Liebe und Freude“, sagt die Vermittlerin zwischen Mensch und Gebäude. Durch die Methoden der Raumenergetik wird in allen Bereichen des Hauses Vitalität und Atmosphäre aufgebaut. Das Einbringen der chinesischen Tradition des Feng-Shui lässt schon durch kleine Veränderungen eine fühlbare Stimmigkeit entstehen. Eine weitere von Bechtelers Methoden ist die Geomantie. Dies sind gestalterische Traditionen, deren Ziel es ist, die lebendige Beziehung zwischen menschlicher Kultur und Natur zu erneuern, nachdem sich der Mensch immer mehr von der Natur gelöst hat. Heute ist sie ein Ansatz, um Freiräume und Gärten zu entwickeln, wo die Natur wieder ihre eigene Kraft entwickeln kann. Wenn sich Räume verbraucht anfühlen, kommt ein sogenanntes Space Clearing infrage, also eine energetische Tiefenreinigung. Die Maßnahmen reichen von Entrümpelung über Räucherungen oder Salzanwendungen bis hin zur Klärung seelischer Probleme. Mit einem Raumpsychogramm lassen sich Identität, Verhaltensmuster, Werte und soziale Beziehungsformen im Abbild der Räume lesen. Dabei entstehen neue Perspektiven der authentischen Raumentwicklung und Strategien zur Persönlichkeitsunterstützung. Die Vermeidung von Wohngiften und Elektrosmog versteht sich von selbst. Nicht zuletzt schwört sie auf Radiästesie, die sich mit den biologischen Wirkungen geologischer Erscheinungen auf Pflanze, Mensch und Tier befasst. Dabei entstehen Räume der körperlichen Regeneration und vitalen Erholung. Mit diesen Methoden bereichert Angela Bechteler Menschen und Orte. Sie haucht Gebäuden auf ganz persönliche Weise Leben ein, verleiht ihnen Seele. „Ich möchte die Menschen inspirieren, ihr persönliches Wohlfühlgefühl wiederzufinden und sie das bewusst spüren lassen“, sagt sie – offenbar selbst eine gute Seele. 

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