Hüpfende Haustiere vom anderen Ende der Welt

Christian Topel

Fotos: Andreas Jacob

Bei Josef Flötzinger wohnen waschechte Australier. Der Ameranger ist Känguru-Hobby-Züchter.

Josef Flötzinger wuchs auf dem heimischen Hof mit Tieren auf. Auch als Erwachsener hielt er noch Mufflons, Schafe oder Ziegen. Er betrieb nebenbei eine Landwirtschaft, bis er sich vor rund zwölf Jahren in – zumindest auf unseren Breitengraden – exotischere Tiere verliebte: in Kängurus. Kurzerhand schaffte sich der Ameranger einige Exemplare der australischen Wappentiere an. Heute beherbergt Familie Flötzinger auf der Fläche eines halben Fußballfeldes über 20 Kängurus – die aktuell noch im Beutel heranwachsenden mitgezählt.

Parma-Känguru Freddy hat Pflegepapa Josef Flötzinger mit der Flasche groß gezogen. Der Kamerad ist deshalb besonders zutraulich. Die weitaus größeren grauen Riesen beobachten Besucher eher aus sicherer Entfernung. Dabei müssten sie keine Angst haben.

Nicht umsonst sind die Säugetiere aus „Down Under“, wie der australische Kontinent auch genannt wird, als talentierte Boxer bekannt. In Flötzingers Garten herrscht aber ein friedliches Miteinander. Die kleineren Parma- und Bennett-Kängurus aus der Gattung der „Wallabies“ und ihre großen, grauen Geschwister verstehen sich blendend – sogar mit einem etwas aus der Art schlagenden Mitbewohner: einem Hasen.

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