Die Nonfiktionale lässt Bilder sprechen

himmeblau Redaktion

Fotos: Veranstalter

Mit dem Frühling kommt auch die Nonfiktionale wieder nach Bad Aibling. Mittlerweile zum elften Mal lädt das Dokumentarfilmfestival alle Filminteressierten ins Aibvision Filmtheater ein, um den Facettenreichtum des Genres für sich zu entdecken.

In bester Tradition steht auch in diesem Jahr das Festival unter einem Motto. „Sprechende Bilder“ ist die thematische Klammer, die 18 Werke aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol verbindet. Gezeigt werden Filme – unterschiedlichster Länge und Herangehensweise -, die ihren Fokus auf das Bild, die Beobachtung oder die erzählerische Verdichtung mittels Montage legen und dabei auf Interviews oder Kommentare als strukturgebende Elemente verzichten.

Daraus ergeben sich spannende Fragen und Herausforderungen, über die man ausgiebig reden kann. Denn wie immer schließt sich an jede Filmvorführung eine Diskussion mit den anwesenden Filmemachern an. Eröffnet wird das Festival am Donnerstag, dem 8. März; am Sonntagabend, dem 11. März, senkt sich dann der Vorhang nach der festlichen Preisverleihung. Die im Wettbewerb stehenden 16 Filme konkurrieren um den Nonfiktionale-Preis der Stadt Bad Aibling, den AVID-Schnittpreis für die beste Montage sowie um den von einer Schülerjury vergebenen Bürgerpreis.

Das 2017 erfolgreich neu eingeführte Kinderprogramm speziell für Grundschüler wird auch in diesem Jahr fortgeführt. An drei Nachmittagen werden kurze Filme für den jungen cinephilen Nachwuchs präsentiert und von fachkundig moderierten Gesprächen begleitet.

Im Jugendzentrum JiMs Bergwerk wiederum lädt die Nonfiktionale alle Interessierten zu einem aufregenden Blick in die Zukunft. Gezeigt werden dokumentarische 360-Grad-Filme. Mittels einer VR-Brille kann der Zuschauer sich in den filmischen Raum hineinbegeben und selbst den Ausschnitt wählen, den sonst Regie und Kamera diktierten.

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