Die Knödel rollen wieder über den längsten Knödeltisch der Welt

himmeblau Redaktion

Fotos: Tourismusverband Kitzbüheler Alpen

Von deftig bis süß servieren am 23. September beim Knödelfest in St. Johann wieder 17 Tiroler Wirte 22 Knödelsorten.

Alles Knödel, oder was? So heißt es auch heuer wieder am 23. September in St. Johann in Tirol. Zum 36. Mal decken 17 Wirte der Marktgemeinde den längsten Knödeltisch der Welt und bleiben in dieser Disziplin unübertroffen. Die Traditionsspeise der Region steht in einer Vielzahl an leckeren Variationen auf über 300 Metern zum Genuss bereit. Ob deftig und herzhaft, lieblich und süß, klein oder groß – weltweit gibt es wohl kein größeres Angebot dieser verlockenden Rundungen als an diesem Tag in der St. Johanner Speckbacherstraße. In der riesigen „Open-Air-Gaststätte“ duften Press- und Kasknödel, Spinat-, Speck- und Semmelknödel sowie Germ- und Marillenknödel. Der Besucher hat die Qual der Wahl zwischen insgesamt 22 wohlgeformten Knödel-Köstlichkeiten. Die Festwirte und ihre Mitarbeiter haben alle Hände voll zu tun, um rund 25.000 Knödel zuzubereiten. Für zünftige Unterhaltung bei Tisch sorgen fünf Musikgruppen.

Knödel und -fest sind in ein dreitägiges Programm eingebettet. Eröffnet wird der Knödel-Marathon am Freitag, 22. September, um 9:30 Uhr mit der geführten Wanderung vom Harschbichl (Auffahrt mit der Gondelbahn) zum Almererfest auf der Angereralm, welches um 11 Uhr beginnt. Die Musikkapelle St. Johann in Tirol lädt um 20 Uhr auf dem Hauptplatz zum Konzert und alternativ findet zeitgleich im Gasthof Neuwirt in Oberndorf ein Tiroler Abend statt, ab 20:30 Uhr gibt es Livemusik im Café Rainer.

Im Mittelpunkt stehen zweifellos der Dreihundert-Meter-Tisch und der grandiose Knödelschmaus am Samstag, 23. September. Traditionell beginnt das große Fest nach dem Einzug der Musikkapelle St. Johann in Tirol mit den 17 Festwirten. Beginn 12 Uhr, Eintritt fünf Euro. Ein 40-seitiges Knödelrezeptbuch gibt es kostenlos dazu. Den Abschluss bildet der Frühschoppen am Sonntag um 11 Uhr am Hauptplatz mit „Die Zillertaler“. [Red]

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