Alle Jahre wieder

himmeblau Redaktion

Fotos: Kieferer Krippe

Vom ersten Advent bis Mariä Lichtmess stellt die Kieferer Krippe wieder alle Stationen der Weihnachtsgeschichte dar.

Zu damaligen Zeiten hatten Kirchen und private Weihnachtskrippen in Bayern und Tirol einen hohen Stellenwert. Auch Kiefersfelden war ein geschätzter Krippenort. In beinahe jedem Haus stand eine Krippe, vor der gebetet wurde. Auch in der Pfarrkirche Heilig Kreuz wurde bis etwa 1950 eine große Landschaftskrippe aufgestellt, deren Figuren Leihgaben der verschiedenen einheimischen Schnitzer waren. In der harten Nachkriegszeit geriet dieser Brauch in Vergessenheit. Erst in den 80er Jahren wurde der Ruf nach einer eigenen Kirchenkrippe wieder hörbar.

Seit 1987 ist die Kirchenkrippe jedes Jahr ab dem ersten Adventssonntag täglich von 9 bis 19 Uhr zu bestaunen. Auf die Herbersgssuche folgt am Heiligen Abend die Geburt Jesu. Diese wird um 14 Uhr feierlich begangen. Heimische Musikgruppen stimmen die Krippenbesucher mit traditionellen Liedern auf das Weihnachtsgeschehen ein.

Die Drei Heiligen Könige nähern sich ab 1. Januar auf ihren Kamelen, Pferden und Elefanten dem Stall. Gleizeitig ziehen römische Soldaten durch die Straßen Bethlehems, um den Kindsmord zu begehen. Ab 6. Januar haben die Könige den Stall erreicht und ihre Schätze vor das Jesuskind gelegt und beten es an.

Die letzte Szene stellt ab 15. Januar die Abreise der Könige dar. Gleichzeitig fliehen Maria und Josef mit dem Jesuskind nach Ägypten. Mit dem Fest Mariä Lichtmess am 2. Februar endet die Krippenzeit.

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