Herrliche Herbstwanderungen

himmeblau Redaktion

Im Herbst besonders einladend: Eine Wanderung hoch über dem Kühtai (2.020 m). Foto: Innsbruck Tourismus/Daniel Zangerl

 

„Sehenswerte Nahreiseziele verlängern die Saison. Hier erleben Sie den goldenen Oktober von seiner schönsten Seite.


Hach, endlich Herbst!
Besonders Wandersleut´wissen den Zauber dieser Jahreszeit zu schätzen. Die Farben leuchten besonders prächtig, es sind weniger Menschen unterwegs und gerade in den Bergen ist die Fernsicht ein Traum. Wie gut, dass einige Regionen in diesem Jahr die Sommersaison bis weit in den Herbst hinein verlängern! Die Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck zum Beispiel legt sich im Herbst besonders ins Zeug. Nicht nur Bäume, Wiesen und begrünte Hauswände verwandeln sich in ein "Flammenmeer" aus rot, braun und orange, auch die herbstlich anmutenden Hausberge locken zu ausgedehnten Wanderungen. Die Wälder auf der Nordkette unterhalb der Seegrube bieten ein herrliches Terrain für Fußgänger und Biker. Praktisch: Hütten wie die die Höttinger Alm oder die Neue Alplhütte lassen ihre Türen bis Mitte November offen. Dazu passt, das die Bergbahnen in Kühtai bis 20. September den Berg hinauf schweben, die Innsbrucker Nordkettenbahnen sogar bis 1. November.

Das Mieminger Plateau kann "Indian Summer". Foto: Innsbruck Tourismus/Klaus Kranebitter


Von der Stadt in die Region
: Saftige Wiesen, rauschende Wildbäche und märchenhafte Wälder – das Mieminger Plateau nicht unweit von Innsbruck gilt als wahres Wanderparadies. Jetzt im Herbst kitzeln warme Sonnenstrahlen die Nase, während unten im Tal dicke Nebelbänke wabern. Doch nicht nur Sonne und tiefblauer Himmel sorgen für gute Laune. Auch die farbenprächtigen Wälder berauschen die Sinne. Denn Anfang November „brennen die Nadeln der Lärchen“, wie die Einheimischen sagen. Sie leuchten in kräftigem Gelb und Orange. Weer eintauchen will: Bis 23. Oktober fährt der Wanderbus jeden Freitag ab Innsbruck nach Telfs, von wo aus eine gemütliche Wanderung zum Straßberghaus führt. Wer noch weiterlaufen möchte, verlängert die Tour und steigt durch das Steinerne Meer bis zur Neuen Alplhütte auf. Jede vergossene Schweißperle lohnt sich, denn auf der Speisekarte stehen regionale Schmankerl. Im Herbst sind das Wildgerichte, Törggelen, Kastanien und Krapfen.

Oberstaller Alm: Das denkmalgeschützte Almdorf mit 18 urigen Almhütten und einer Kapelle ist leicht zu erreichend und spektakuläres Fotomotiv. Foto: TVB Osttirol/Elias Bachmann


Darf‘s noch ein wenig abgeschiedener sein?
 Osttirol besticht ob seiner geschützten Lage auf der Alpensüdseite bis weit in den Herbst hinein mit reichlich Sonne und faszinierenden Naturschauspielen. Besucher erwartet tiefblauer Himmel, goldgelbe Lärchenwälder, schneebestäubte Berggipfel – und so richtig urige Bergdörfern wie zum Beispiel die nicht von ungefähr bei Fotograf*innen beliebte Oberstaller Alm. I-Tüpfelchen von Wander- oder Bike-Touren sind Genussmomente in bewirtschafteten Almhütten und Gaststätten, wo die Wirte regionale Spezialitäten wie die heißbegehrten Schlipfkrapfen servieren. (Der eine oder andere Küchenchef bietet übrigens entsprechende Kochkurse an.) Wer noch tiefer in Brauchtum und Kultur eintauchen möchte, kann am Ortnerhof einen Kräuterkurs besuchen, spaziert über den Schnapswanderweg oder lässt sich von Meisterbäcker Joast das Brotbacken beibringen. (Kleiner Tipp am Rande: Mit der Osttirol’s Goldener Herbst Card lernen Urlauber die Region ganz unkompliziert von ihrer schönsten Seite kennen.) Wie eingangs schon gesagt: Hach, endlich Herbst!

 

Weitere Infos im Internet

 

www.innsbruck.info

www.osttirol.com    

 

 

Quelle: aus Agenturmaterial

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