Wenn Väterchen Frost die Natur fest im Griff hat

himmeblau Redaktion

Fotos: Andreas Jacob

Winterliche Tischdekorationen selbst gemacht

Wenn der Winter wieder einmal nicht so will wie wir, dann muss man halt selber ein wenig nachhelfen. Auch winterliche Dekorationen haben ihren Reiz, wenn man weiß, wie man die richtigen Materialien miteinander kombiniert. Mit einem „geeisten“ Glas, natürlichen Materialien und einer schönen Kerze können Sie sich zum Beispiel die gemütliche Seite der kalten Jahreszeit in Ihre warme Stube holen.

 

Die Kerze im Glas
Einfach aber effektvoll ist die Variante, eine Stumpenkerze in ein rundes Glas zu stellen und von außen natürliche Materialien zu befestigen. Bei unserem Beispiel haben wir im ersten Schritt das Glas in flüssiges, weißes Kerzenwachs getaucht, dann kurz abkühlen lassen und zum Trocknen umgedreht. Wenn das Wachs getrocknet ist, getrocknete Gräser und Farnkraut mit einem Gummi am unteren Rand fixieren. Zum Schluss werden die Materialien mit einer gebleichten Kokosfaser ummantelt und die Kokos-Manschette mit Heißkleber fixiert. Dann noch das Gummi wegschneiden. Fertig.

 

Jetzt wird‘s frostig
Um bei unseren kleinen Frost-Vasen diese tollen Frosteffekte hinzubekommen, haben wir wieder altes Kerzenwachs geschmolzen und die Gläser zu ca. 1/3 kurz in das Wachs eingetaucht. Nicht zu lang, sonst wird die Schicht zu dick. Kurz antrocknen, umdrehen und aushärten lassen. Wachsnasen entfernen, sonst kippelt die Vase. Den oberen Rand mit Heißkleber bestreichen und sofort in Kunstschnee tauchen. Das muss schnell gehen, sonst ist der Heißkleber schon hart. Befüllt sind die Vasen mit Tulpen, Bartnelken und Chrysanthemen (Typ: Anastasia).

 

Zwei in eins
Bei diesem Werkstück kommen Wachsschalen zum Einsatz. Es werden zwei unterschiedlich große Glasschalen verwendet. Glatte Schalen mit flachem Boden innen mit Öl bestreichen und die Schale mit heißem Wachs befüllen. Sie füllen zuerst die Große mit Wachs und setzen die Kleinere in das noch heiße Wachs ein. Wenn das Wachs angezogen hat, stecken Sie Naturmaterialien hinein. Das ganze wiederholen Sie noch mal mit kleineren Schalen. Wenn alles ausgehärtet ist, getrocknete Gräser und Farnkraut zwischen die zwei Wachsschalen legen. Mit Alu-Zierdraht formen Sie eine „alternative“ Steckhilfe, in die Sie dann mit Bindegarn zusammengebundene Scilla einsetzen. Wichtig: Die Blumen auf den Boden stellen und Wasser einfüllen.

 

Je knorriger, desto besser
Auch bei diesem Werkstück ist die Basis altes, eingeschmolzenes Wachs. Wieder wird eine glatte Schale mit heißem Wachs befüllt. Anziehen lassen und dann schöne knorrige, vermooste Schlehenzweige in das Wachs schieben, ausrichten und eventuell fixieren. Die Wachsoberfläche kann mit Sand oder kleinen Steinen nach Belieben verziert werden. Als Kontrast können Traubenhyazinthen mit Zwiebel eingesetzt werden.

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